Wir über uns

Das Theaterspiel lässt sich in Terenten bis in das Jahr 1938 zurückverfolgen. Das 1. Stück mit dem Titel „Der Bildhauer“ wurde im damaligen Schulhaus aufgeführt. In den folgenden Jahren spielte die Bühne mehrere Stücke im Futterhaus des "Wieserhofes", in einer Bauernstube und in einer Wirtsstube.

Nach 1959 trat eine längere Pause ein, bis im Jahre 1976 die "Terentnerbühne" gegründet wurde, welche später in "Heimatbühne Terenten" umbenannt wurde. Von den damals 22 Gründungsmitgliedern gehören mittlerweile noch 4 Mitglieder dem Verein an. 

Am 12.02.1977 öffnete sich der Vorhang zum 1.Mal für die junge Bühne. Im kleinen Pfarrsaal wurden 4 Einakter gespielt. Dieser diente bis 1980 als Aufführungsort. 1981 konnte ins neue Vereinshaus übersiedelt werden. Der jetzt große Saal war für die Spieler ungewohnt, wie in der Chronik nachzulesen ist. Es wird berichtet, dass die Spieler anfänglich "Verständigungsschwierigkeiten" hatten, da man den großen Saal noch nicht gewohnt war. Bis heute ist das Vereinshaus die Spielstätte der Heimatbühne Terenten.

Im Jahre 1982 wagte man sich zum ersten Mal an ein Drama mit dem Titel „Glaube und Heimat“ von Karl Schönherr. Für die Aufführung wurden 19 Spieler benötigt.

Das Stück „Noch einmal ein Lausbub sein“ wurde im Jahre 1988 von der RAI aufgezeichnet und im Hörfunk ausgestrahlt, was für die Heimatbühne Terenten eine absolute Neuheit war.

Der sicher größte Erfolg in der Vereinsgeschichte war die Uraufführung des Stückes „Schwarzwastl“. Dieses, von Josef Feichtinger geschriebene Stück“, ging als Sieger des Autorenwettbewerbs hervor und wurde im Rahmen der 1000-Jahr-Feier von Terenten im Jahre 1998 aufgeführt.

Der „Schwarzwastl“ wurde zugleich als 1.Freilichtspiel in Terenten aufgeführt. Der Aufwand und das Risiko waren enorm, doch der überwältigende Erfolg gab allen Beteiligten Recht.

Ein weiterer Höhepunkt war im Jahre 2001 die Freilichtaufführung des Stückes „Die Teufelsbraut“ von Franz Kranewitter. Für den musikalischen Teil konnten Mitglieder des Kirchenchores von Terenten gewonnen werden. Mit dieser Produktion wurde der 25. Geburtstag der Heimatbühne gebührend gefeiert.

Der sicher ungewöhnlichste Spielort war im Jahre 2002 das Winnebachtal in Terenten. Unser Spielleiter Franz Engl hatte die Idee, anlässlich dem internationalen Jahres der Berge, eine szenische Darstellung der 4 Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde im Winnebachtal aufzuführen. Als Partner konnte der Alpenverein Terenten für dieses Vorhaben gewonnen werden.

Für die Aufführungen, die an 3 Abenden statt fanden, war kein Text notwendig, sondern vielmehr waren Körperausdruck und Improvisation gefragt.

In früheren Jahren gab die Heimatbühne Terenten auch zahlreiche Gastspiele in den umliegenden Gemeinden.

Mit den Stücken „Schwarzwastl“ (2000) und „Der Sündenbock“(2004) nahm die Heimatbühne Terenten an den „Europäischen Mundarttagen“ in Kleinseebach-Möhrendorf (D) teil.

Dem Verein gehören im Jahre 2005 insgesamt 45 Mitglieder an.

Seit 1983 lenkt Anton Klapfer die Geschicke der Bühne als Obmann. Ihm zur Seite stehen noch weitere 5 Ausschussmitglieder.

Seit 1981 steht Franz Engl dem Verein als Spielleiter zur Verfügung. Im Jahre 2002 hat auch unser Mitglied Karlheinz Burger sein Debüt als Spielleiter gegeben.

Im Jahre 2006 feiern wir unser 30-Jahr-Jubiläum.